Zutaten
- 300 g mehlige Kartoffeln, geschält
- 200 g helles Roggenmehl, sog. „Vorschussmehl“ (ersatzweise glattes Weizenmehl)
- 100 g Mohn, ganz (nicht gerieben)
- 1 EL Kristallzucker
- 50 – 100 g Butter
- Staubzucker o. Honig nach Geschmack
Zubereitung
Mohn mit 1 EL Kristallzucker im Mohnnabel stoßen, bis er geschmeidig ist, sodass man die einzelnen Körner nicht mehr spürt (geriebener Mohn entwickelt nicht den typischen Geschmack). Hat man keinen Mohnnabel, dann den Mohn auf andere Weise sehr stark quetschen oder stampfen.
Kartoffeln halbieren, in Salzwasser weich kochen und dabei nur soviel Wasser nehmen, dass die Kartoffeln knapp bedeckt sind. Dann abseihen und etwas Kochwasser auffangen.
Kartoffeln gemeinsam mit dem Mehl grob zerstampfen. Dann mit einem Kochlöffelstiel 5 – 6 Löcher in die Masse stechen und mit dem Kartoffel-Kochwasser auffüllen. Zugedeckt ca. 15 – 20 min am Herdrand (bei geringer Hitze) dünsten lassen, bis das Mehl aufquillt.
In der Zwischenzeit eine Handvoll Mehl in einer Pfanne bräunen. Das Mehl wird für die Arbeit am Nudelbrett gebräunt, weil dieser Teig nicht gekocht wird.

Die gequollene Kartoffel-Mehl-Masse rasch abkneten und daraus Nudeln formen. Diese sollen nur ca. 3 cm lang, also relativ klein sein. In einer Pfanne einen Teil der Butter langsam schmelzen, die fertigen Nudeln nach und nach dazugeben und darin schwenken. Bei Bedarf mehr Butter zugeben.
Alle Nudeln sollen mit Butter überzogen sein. Dann den gestoßenen Mohn sowie Zucker oder Honig nach Geschmack zufügen und gut durchmischen.

