Am Samstag, den 5. Juni 2010 luden wir in Kooperation mit Slow Food Wien zur Verkostung außergewöhnlicher Käsespezialitäten ins Projektlokal Hernalser Hauptstraße 49 ein.

Stephan Gruber, seines Zeichens Vorarlberger Bergkäsespezialist, siehe www.kaes.at, und Finnian Fuhrer von den Schweizer Käsemachern Jumi stellten uns einige Besonderheiten aus Ihrem Repertoire vor und führten durch die Verkostung.
Begleitet wurden die Käsevarianten von Denise Pölzelbauers phantastischem Brot und zwei hervorragenden Weinen vom Weingut Wieninger sowie vom Weingut Wimmer-Czerny aus Fels am Wagram.

JUMI
Finnian Fuhrer präsentierte Käsebesonderheiten des jungen schweizer Unternehmens Jumi aus der Nähe Berns. Die Käsevirtuosen Jürg Wyss und Mike Glauser (JUMI) haben in den letzten Jahren mit Rohmilchkäsevariationen mit den klingenden Namen wie “Après Soleil”, “Konschi reif”, “Aarewasser” oder “Blaues Hirni” auf sich Aufmerksam gemacht. Mit der Kombination aus regional produzierter Rohmilch, traditionellem Wissen und jungen, ausgefallen Ideen lassen sie aus schweizer Bergkäse handwerkliche Käsekunstwerke entstehen.
Bei der Verkostung wurden unter anderen der “Spahn”, ein 12-19 Monate gereifter Rohmilchhartkäse mit würzig, säuerlich kräftigem Aroma aus 3325 m Seehöhe und der “Abe rot”, ein 6 Wochen gelagerter Rohmilchweichkäse mit cremigem Charakter und leichter Note nach gerösteten Haselnüssen vorgestellt. Natürlich durfte auch die “Belper Knolle”, eine Frischkäsekugel im Pfeffermantel, die sich im Laufe der Zeit zum Hartkäse wandelt, nicht fehlen. Für sie erhielt JUMI 2007 den Schweizer Preis für das innovativste landwirtschaftliche Produkt, den “Prix d’innovation agricole”.
Weitere Informationen zu JUMI findet ihr hier.
Stephan Gruber
Sein Interesse an Lebensmitteln und kleinbäuerlichen Strukturen geht bis in seine Jugendzeit zurück. 2002 startete Stephan Gruber den ersten virtuellen Bauernmarkt www.kaes.at, welcher auf eine Vorarlberger Region begrenzt war. Später eröffnete er dann in Zusammenarbeit mit Barbara van Melle einen weiteren virtuellen Bauernmarkt – www.vielfalt.com – für die besten Produzenten. Seit drei Jahren engagiert sich Stephan Gruber als Vorstandsmitglied im Slow Food Wien Convivium.
Zu verkosten gab es Alpkäse 2009 (Jakob Lingg, Bregenzerwald), gereiften Bergkäse (Jodok Felder, Bregenzerwald) und Schafblauschimmel (Weichkäse, 2009er und 2008er! affiniert von Stephan Gruber) sowie Schafcamembert von der Familie Nuart (Mittertrixen, Kärnten).

















